[...] Ebenso wie Bush wies auch der australische Ministerpräsident John Howard die Einschätzung zurück, dass der Irakkrieg die Gefahr von Terroranschlägen erhöht habe. Die gleichen US-Geheimdienste hätten vor ein paar Jahren auch berichtet, dass der damalige irakische Staatschef Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge, sagte er. [...]
Quelle: spiegel.de
Soweit spiegel.de zu einer Aussage des australischen Ministerpräsidenten John Howard zu einer an die Öffentlichkeit geratenen Geheimdienstanalyse laut der der Irakkrieg die Gefahr des Terrorismus weltweit erhöht habe. Bin das nur ich oder merkt der Mann gar nicht, daß er mit dieser Aussage gerade den damaligen Kriegsgrund (von Geheimdiensten geliefert und dringend gebraucht) indirekt als Schwachsinn hinstellt? Aber so ist das wohl: wenn die was angenehmes melden, dann wird das herausgestellt und verbreitet, melden sie was weniger angenehmes, dann werden sie wegen der Fehler, die früher gelegen kamen an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht. Nun, warten wir mal ab, wann sie das nächste Mal gebraucht werden...