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Donnerstag, 29. März 2007Hochbegabte..."Jeden Tag schleppen hochbegabte Schüler ihren Körper in die Schule, um ihn dort nur abzustellen" Den-Mo Tsai, Chef des Weltverbandes für begabte Kinder. Das dolle is: die doofen machen's genauso... Montag, 26. März 2007"No, he'll be an engineer.""Can he lead a normal life? - No. He'll be an engineer." Ein schöner Dilbert-Comic. Danke an Achim Dienstag, 20. März 2007Neues von den Kämpfern für die gute SacheHerr S. hat wieder zugeschlagen! Ich hatte ja letztens bereits ausführlich über die Probleme mit solchen selbsternannten Kämpfern für die gute Sache (TM) sinniert. Ähnliche Gedanken finden sich bspw. auch im Blog vom werten Herrn Friedland. Nun, die ganze Posse (mein neues Lieblingswort) hat sich in der Zwischenzeit nicht in Luft aufgelöst, sondern wird von Tino weiter befeuert. Seine neuesten Coups: ein Ultimatum an den StuRa und ein (natürlich offener, worum geht es hier schließlich?) Brief an den Rektor der TU Ilmenau. Doch von vorn... Liest man den bereits verlinkten Eintrag an die Burschenschaften (als wären die ne homogene Organisation), so hat man doch ein wenig den Eindruck, daß Herr S. nun endgültig abdreht. Da werden Aussagen getroffen wie "Burschenschafter sind also nicht nur dumm, sondern tragen tendenziell faschistoide Züge.", welche doch relativ klar den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen dürften (vielleicht findet sich ja ein geneigter Burschenschaftler?) und der Artikel schließt mit einem Ultimatum an den StuRa der TU Ilmenau: Dem Studentenrat der TU Ilmenau gewähre ich indes 72 Stunden, sich zu den Vorwürfen zu äußern und sich bei seiner Studentenschaft zu entschuldigen. Nun, offenbar hat keiner vom StuRa reagiert, also wird das Ultimatum etwas später präzisiert: Die Studentenvertreter der TU Ilmenau haben noch 48 Stunden, sich beim Rektorat und seinen Studierenden zu entschuldigen, sich von Burschenschaften zu distanzieren, Burschenschafter in den eigenen Reihen zu benennen und den Hitlergruß einer seiner Mitglieder aufzuklären. In angespannter Erwartung finden Krisensitzungen im StuRa-Büro statt, als die Zeit abläuft... Nein, halt, wir sind hier ja nicht in einem Hollywoodfilm. Genaugenommen passiert von Seiten des StuRa... nix. Wozu auch, wirklich neue Erkenntnisse erhofft man sich von der Hetze des Herrn S. ja auch nicht. Nun ja, das Ultimatum ist vorbei und Tino läßt die Bombe platzen. Wie? Ihr meint, er hat doch gar nix getan? Stimmt. Da ihm offenbar aufgefallen ist, daß ein Ultimatum ohne Sanktionen etwas blöd aussieht und seine Fanschar dann doch vollends davonlaufen wird, legt er nach: ein offener Brief an den Rektor der TU Ilmenau. Ich zitiere wörtlich (und kommentiere dabei)... Sehr geehrter Prof. Dr. Scharff, Wir lesen also: Herr S. hat dem Rektor der Uni ein Gespräch angeboten um die – wohlgemerkt völlig absurden – Vorwürfe aus der Welt zu schaffen, die er sich so ausgedacht hat. Das hat er ja getan, nachdem er eine Aufforderung zur Unterschrift einer Unterlassungserklärung von eben jenem Rektor bekam. Nun droht er unverhohlen mit einer weiteren Eskalation, sollte der Rektor nicht endlich auf ihn eingehen (und ihm damit den dringend benötigten "Sieg" bescheren). Ok, klassische Argumentationslinie, um den Gegner in die Defensive zu drängen. Nett, aber durchschaubar. Es wird besser... Ich biete Ihnen an, dass wir gemeinsam - zum Schutze der TU Ilmenau ohne Öffentlichkeit - die Verhältnisse innerhalb des Studentenrates, welcher sich bis dato zu dem Hitlergruß eines seiner Mitglieder weder geäußert noch entschuldigt hat, aufzuklären versuchen und die Verbindungen zur dortigen Burschenschaft kritisch zu hinterfragen. Nocheinmal die unverhohlene Drohung, den Ruf der Uni zu ruinieren, sollte keine Reaktion seitens des Rektors erfolgen. Dann allerdings beginnt er schamlos (und vor allem widerlegbar) zu lügen: der Studentenrat der TU Ilmenau hat sich sehr wohl zu der – im Nachhinein anscheinend leider nicht eindeutig nachvollziehbaren – Aktion mit dem Hitlergruß geäußert: er hat dem entsprechenden Mitglied einen Rücktritt nahegelegt (die entsprechenden Protokolle gibt es hier, hier, hier und hier. Man entschuldige die lange Liste, das hat sich etwas hingezogen.) Mehr kann und darf er nicht tun, wenn er sich auf dem Boden der demokratischen Regeln bewegen will. Auch wenn es in die beschränkte Sicht von Herrn S. nicht passt: demokratisch gewählte Vertreter im StuRa können nicht per ordre de mufti entsorgt werden. Nicht solange sie nicht strafrechtlich einwandfrei belangt wurden. Im Gegenzug lasse ich bis zur Klärung dieser Sachverhalte meine Berichterstattung in meinem Weblog ruhen. Zum Schluss noch der obligatorische Waffenstillstand. Interessant dabei ist: vermutlich (man ist da ja nie so sicher) muss er die "Berichterstattung" (lies: "Verbreitung von wilden Fantasien") demnächst eh stoppen. Dann nämlich, wenn das Rektorat der Uni endlich Nägel mit Köpfen macht und gerichtlich feststellen läßt, ob Herr S. irgendwas in der Hand hat, was seine Behauptungen stützt. Bis dahin will er wohl keinen Schaden für sich weiter anrichten. Zum Schluss noch eine kleine Erklärung, wieso ich darüber schreibe und dem Herrn damit ja noch weitere Aufmerksamkeit verschaffe: prinzipiell ist der Trick zwar, daß man Trolle verhungern läßt, doch in dem Fall ist das nicht so einfach. Er hat sein Publikum und ist damit glücklich. Er schreibt und schreibt seit geraumer Zeit. Und Google bewertet nicht, ob das geschriebene Unsinn ist. Ein paar Gegenstimmen schaden also nicht. Sie können vielleicht nicht allen Schaden verhindern, aber vielleicht einigen Leuten zeigen, daß nicht alles so ist, wie es selbsternannte Kämpfer für die gute Sache so schreiben... Donnerstag, 15. März 2007Yesss...Die Qualitätssicherungsabteilung der deutschen Justiz hat mal wieder zugeschlagen und endlich eine Posse beendet, die die Staatsanwaltschaft Stuttgart begonnen hat: Die Verwendung von Nazisymbolen ist nicht strafbar, wenn man damit offenkundig eine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus zum Ausdruck bringt. Montag, 12. März 2007Bambus-LaptopEine geile Idee: Laptopgehäuse aus Bambus. Sieht auf den Fotos sogar richtig edel aus. Ok, der etwas sehr dominante Displaydeckel ist noch nicht so ganz meins, aber das kann ja noch werden. Demnächst heißt es dann also für die Gartenbegeisterten unter uns: Laptopgehäuse zerkratzt? Macht nix, neues züchten! Donnerstag, 8. März 2007Selbsternannte Kämpfer für die gute Sache......neigen bekanntermaßen nicht immer dazu, es mit den Fakten allzu genau zu nehmen. Schließlich heiligt der Zweck ja bekanntlich die Mittel und da stören unter Umständen Fakten nur. Vor allem, wenn sie so ganz und gar nicht zur progpagierten Meinung passen wollen. Ein schönes Beispiel kann man seit geraumer Zeit auf nyblog beobachten. Tino Seeber, seines Zeichens offizieller und einziger aufrechter Kämpfer für die gute Sache (TM), ficht seit langem eine Schlacht um den von ihm postulierten braunen Sumpf an der TU Ilmenau trockenzulegen. Daß dabei abweichende Meinungen oder gar "die Wahrheit" (TM) nicht nicht unbedingt immer zur Sprache kommen müssen, ist selbstverständlich. Denn es geht ja gegen die Rechten!1! Aber von vorn: worum geht es eigentlich und warum schreibe ich darüber? Zuersteinmal geht es aus meiner Sicht um den unbedingten Willen nach Öffentlichkeit eines Herrn, der mir persönlich schon länger durch ein geradezu faszinierendes Sendungsbewußtsein auffällt. Außerdem geht es noch um ein schönes (ok, mittlerweile eher unschönes) Beispiel des klassischen David-gegen-Goliath-Schemas, bei dem zumindest in der medialen Gegenwart die Sympathien schnell unhinterfragt dem kleinen, aber mutigen David gehören (was dieser natürlich, da die Schlacht rein medial ist, sofort in eine Waffe verwandeln kann). Tja, all das ist nichts neues, wieso schreibe ich also darüber? Nun, ich habe 6 Jahre in Ilmenau studiert und arbeite mittlerweile an der Uni. Ich maße mir also an, einiges über die Stadt, die Uni und ihr Umfeld zu wissen. Und, ganz ehrlich: ich mag sowohl Stadt, als auch Uni und finde daher diese Kampagne (anders kann man es nicht mehr nennen), die "Herr S." in seinem Blog fährt einfach nur noch hässlich. Sie bringt nichts für die angebliche Sache (den Kampf gegen Rechts) und schadet nur dem Ansehen der Uni und damit auch all der Projekte und Vereine, die sich – grad auch im multikulturellen Bereich – um sie gruppieren. Nun ist Herr Seeber nicht gerade eine zurückhaltende Natur. Gern tut er seine Abneigung gegen Ossis im Allgemeinen und Ilmenau im Besonderen kund und natürlich ist er überzeugt, die einzig richtige Antwort zu haben (Eingeweihte werden sich vielleicht auch noch an das Drama um sick/uniskop erinnern). Generell also für alle, die schonmal mit ihm zu tun hatten ein angenehmer Zeitgenosse. Wie kommt so jemand also dazu, derartig gegen Uni und StuRa zu hetzen, wie er es derzeit tut (abgesehen vom allgemeinen Öffentlichkeitsbedürfnis natürlich...)? Nun, nachdem das Verhältnis zwischem ihm und dem StuRa schon zu Zeiten seiner Mitgliedschaft nicht das beste war, eskaliert das ganze nach einem sehr häßlichen Vorfall: einige Bekloppte greifen mehrere Leute an verschiedenen Punkten Ilmenaus an und verletzen dabei einen chinesischen Doktoranden der TU so schwer, daß er im Krankenhaus Suhl wieder gerichtet werden muss. Der StuRa stellt daraufhin in seiner Sitzung (Top 5) fest, daß es generell an Zivilcourage, dem berühmten "Hinsehen" mangelt und beschließt, eine Aktion zu starten, um die Leute aufzurütteln. Tino Seeber und Daniel Schultheiß übernehmen die Verantwortung für die Buttons, welche die Aktion zusätzlich zu Plakaten an die Öffentlichkeit tragen sollen. Die Aktion wird (leider mit mäßigem Erfolg, da etwas spät) durchgeführt. Allerdings geht wohl irgendwas von Seiten Tinos schief, jedenfalls findet sich im Protokoll vom 03.08.2005 folgendes (unter Top 2 "Finanzen"):
Dem Vernehmen nach wurden wohl mehr Buttons bestellt, als vorher beschlossen, was natürlich höhere Kosten verursacht. Im StuRa bricht daraufhin die Diskussion aus, wer die finanzielle Verantwortung dafür übernehmen soll. Einigen kann man sich allerdings offenbar nicht so richtig. Irgendwann (aus meiner Erinnerung zitiert, da hier die Dokumentation fehlt, lieber StuRa! Nur die Info, daß ein Mahnverfahren in Vollstreckung geht findet sich.) wird schließlich beschlossen, die erhöhten Kosten von Tino zurückzufordern. Das führt natürlich zum Streit, infolge dessen Tino aus dem StuRa ausscheidet. Nun geht natürlich der Kleinkrieg erst richtig los. Irgendwann schießt er sich auf die Verbindungen zwischen der Universität, dem StuRa und der in Ilmenau ansässigen Burschenschaft ein. Nun kann man sich drüber streiten, ob Burschenschaften ne tolle Erfindung sind oder nicht. Es gibt derer nicht wenige, die zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtet werden (immer wieder auffällig: die Mitglieder der Burschenschaftlichen Gemeinschaft, deren Grundsätze sich mehr als haarsträubend lesen). Jedoch – und das verschweigt Tino gern, um das Bild des braunen Sumpfes nicht zu stören – beleibe nicht jede Burschenschaft ist Mitglied in der rechten Ecke. Hey, es gibt sogar einen Dachverband, die Neude Deutsche Burschenschaft, deren Grundwerte die klassischen Ansichten von NPD und Konsorten explizit ausschließen. Die von Herrn Seeber immer wieder monierte Baltia-Gotia Ilmenau-Köln zu Ilmenau (kann mir eigentlich mal einer diesen dusseligen Namen erklären? *grübel*) ist übrigens laut eigener Aussage nicht Mitglied in einem der Dachverbande. Laut Selbstdarstellung machen sie sich jetzt auch nicht gerade der rechten Agitation verdächtig. Ebenso wären sie in den letzten Jahren auch in der Öffentlichkeit nicht dadurch aufgefallen (mal ehrlich: ich find das Gehabe mit den bunten Mützchen etc. ja auch imimer ein wenig lustig, aber rechtsextrem? Eher weniger.). All das interessiert natürlich nicht, wenn man durch geschickt gesetzte Links in den eigenen Beiträgen alle Burschenschaften in die rechte Ecke rücken kann. Nun, der Umgang des Studentenrates mit der Hetze von Tino war aus meiner Sicht alles andere als glücklich. Normalerweise reichen die Einträge in seinem Blog mehr als aus, um mal freundlich den Begriff "üble Nachrede" fallen zu lassen und den Rest an die Justiz zu übergeben. Hat man leider versäumt. Irgendwann dummerweise kann man dummerweise als Universität diese ständigen Angriffe nicht mehr ignorieren. Jegliche Forderungen nach Belegen für die aufgestellen Behauptungen ist Tino nicht nachgekommen. An einer Diskussion war und ist er nicht interessiert. Ergo, was bleibt? Klar, die juristische Keule. Unschön, aber leider manchmal nicht zu vermeiden. Der Rektor der Uni hat also eine Unterlassungserklärung fertiggemacht, die Tino in gewohnt selbstsicherer Weise mit einem offenen Brief beantwortet. Dieser endet mit einer Einladung zum Gespräch nach Madrid, wohl wissend, daß der Rektor schon aus haushaltstechnischen Gründen der Einladung nicht folgen kann. Aber: so steht man ja als gesprächsbereit da. Nun, die Anhängerschaft nimmt's dankbar auf. Kein Wunder, wird doch ihr Bild der Leute in Ilmenau hauptsächlich durch die Kommentare in Tinos Blog geprägt. Nun, auf die wahnwitzige Idee, daß diese vorzensiert werden ist scheinbar noch keiner gekommen. Ein Zitat aus den Kommentaren fasst das Bild schön zusammen: Eins verstehe ich nicht: Wenn das ganze doch irgendwie ein “Krieg” zwischen Herrn S und dem Rest der Welt (okay, Ilmenau) ist, warum zum Teufel schickt die Welt nur ihre größten Pappnasen aufs Schlachtfeld? Nun, einfach deswegen, weil es in jeder Diskussion Pappnasen gibt, Herr S. aber gern die sachlichen Argumente der Gegenseite unterschlägt. Es könnte ja eine Diskussion entstehen. Statt dessen ergeht man sich lieber in nebulösen Andeutungen über Gewaltandrohungen anstatt Fragen zu beantworten. Damit kommt man durch, wenn man das Bild des kleinen, tapferen Davids vertritt, der vom großen, bösen Goliath bedrängt wird. Abschließend bleibt nur zu sagen: nicht alles ist so, wie es nach der Lektüre eines Blogs erscheint (auch nicht nach der Lektüre dieses Artikels). Und trotz aller Forderungen nach Medienkompetenz finden sich für jede Kampagne Leute, die sie unbesehen glauben und mittragen. An Tino gerichtet (der das aufgrund der Trackbacks vielleicht lesen wird): so tust du nichts für deine "Sache". So machst du den Kampf gegen braune Ideologien nur lächerlich. Das Thema eignet sich nicht zur Selbstdarstellung, wenn man ernsthaft was bewegen will. Sonntag, 4. März 2007Installation von Cheetah auf UbuntuInstalliert man Pylons nach Anleitung mittels easy_install auf einem Ubuntu Feisty Fawn, dann bricht der Compilerlauf von Cheetah (welches als Abhängigkeit mit installiert wird) unter Umständen irgendwann mit folgender Meldung ab: src/_namemapper.c:15:58: error: Python.h: No such file or directory Das liegt daran, daß die passenden Headerfiles nicht in /usr/include/ liegen, sondern in /usr/include/python2.5 (bspw.), wo sie natürlich vom Compiler erstmal nicht gefunden werden. Ein CFLAGS='-I/usr/include/python2.5' easy_install Pylons behebt das Problem.
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