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Freitag, 29. Juni 2007Bergfest 2007 in IlmenauDiese Woche war mal wieder Bergfest in Ilmenau. So richtig Glück hatten die Leute ja dieses Jahr nicht mit dem Wetter. Regen, Regen, ach ja und Regen. Eigentlich normales Ilmenauer Wetter, zum Bergfest aber trotzdem doof. Das obligatorische Seifenkistenrennen war mal wieder schick, auch wenn dieses Jahr kaum Zuschauer kamen. Es lag – wer hätt's gedacht – am Wetter: am Dienstag, dem eigentlichen Termin ist es aufgrund Regens ausgefallen und am Donnerstag, dem Ersatztermin haben es die Leute irgendwie nicht mitbekommen. Folgendes Panorama beschreibt das Publikum am besten: ![]() Hm... leer. Später wurde es dann noch etwas besser, weswegen die Leute noch nen zweiten Lauf eingeschoben haben. Hier noch ein kleines Album mit ein paar Eindrücken vom Rennen. Ansonsten ist der diesjährige Bergfestfilm recht sehenswert. Endlich mal wieder belanglose Unterhaltung statt Möchtegern-Tiefgründigkeit. Und im nächsten Jahr is bestimmt auch mal ein Bild in dem Film scharf ;-) Donnerstag, 7. Juni 2007ISWI 2007: Ehrenberg on FireSehr geile Veranstaltung. Der ganze Ehrenberg kunterbunt beleuchtet, Live-VJing, Live-Musik, lustige Leute und – ganz wichtig – der Eismann. Schick, bis zu dem Moment, wo's angefangen hat zu regnen. Obwohl: die Band hat tapfer weitergespielt, die Leute haben halt aus den Unterständen gejubelt. Noch ein paar Fotos: Dienstag, 5. Juni 2007Die endgültige SelbstbeweihräucherungEin (hoffentlich) letztes Mal ein Artikel über den bekannten Herrn S. Nun hat er sich ein (angeblich) letztes Mal an die Leute in Ilmenau gewandt und (natürlich) mal wieder einige Sachen geschrieben, die man so nicht stehen lassen kann. Es geht eigentlich schon gut los: [...]dachte ich doch schon es käme in Ilmenau neben Morddrohungen, Exmatrikulationsbegehren, Unterlassungserklärungen, Hacks und sonstigen Hinterwaldaktionen niemand mehr auf die Idee mal zu fragen, weshalb ich das Ganze mache - mein Leben und Karriere riskiere, um aufzuklären. Die Morddrohung hat sich ja anscheinend geklärt, Exmatrikulationsandrohungen und Unterlassungserklärungen (bzw. Aufforderungen zu Abgabe selbiger) sind gerechtfertigt, bei dem Hack ist es ja nun immernoch nicht raus, was da eigentlich passiert ist (was hat denn die Polizei so gesagt?) und was die "Hinterwaldaktionen" sein sollen, weiß wohl nur er. Aber weiter im Text... Ziel war, zum Nachdenken anzuregen, die Dinge wie sie in Ilmenau sind, kritisch zu hinterfragen. Was mich störte, war diese Gleichgültigkeit der ansässigen Studierenden - sei es in politischen wie moralischen Dingen. Es galt die Salzfinger in die Wunden zu legen, um durch Schmerz den Unmüdigen die Augen zu öffnen. Die postulierten Unmündigen (hat nix mit "müde" zu tun) laufen durchaus mit offenen Augen durch die Welt. Sie sehen, daß es in Ilmenau Nazis gibt und man diesen keinen Fußbreit Boden bieten darf. Sie engagieren sich, sei es in der ISWI, den Clubs, dem Studentenrat, FeM oder vielen anderen Vereinen um der Uni und der Stadt mehr zu entlocken als die angeprangerte Gleichgültigkeit in allen Belangen. Sie tolerieren – und das ist etwas, was offenbar gewissen Herren mit übermäßigem Sendungsbewußtsein komplett fehlt – einander trotz unterschiedlicher Ansichten, solange sie sich alle auf dem Boden des Grundgesetzes bewegen (ok, ich gestehe daß diese Schilderung idealisiert ist. Es gibt natürlich auch hier in Ilmenau Idioten in allen Alterklassen und Gruppen. Die hat es immer gegeben und die wird es wohl leider auch immer geben.). Das wichtigste aber: sie haben ein einigermaßen akurates Bild ihrer Umgebung. Sie sehen, daß die braunen Horden nicht durch Ilmenau marschieren und ständig Jagd auf Ausländer machen. Sie sehen ebenso, daß allen Behauptungen zum Trotz ein buntes Treiben herrscht, bei dem ISWI nur der Höhepunkt der internationalen Veranstaltungen ist. Es ist einfach, sich wie ein Heckenschütze in Spanien zu verstecken und sich mit wilden Behauptungen Öffentlichkeit zu verschaffen, für welche Ziele auch immer. Es ist ebenso einfach, sich gegenüber Institutionen wie der Uni als Märtyrer für die gerechte Sache zu darzustellen. Das Netz will solche Geschichten glauben und sieht nur sehr selten ein, daß Rauch nicht immer von Feuer kommt. Viel komplizierter ist es dagegen, sich tagtäglich mit den kleinen und großen Problemen und Herausforderungen einer Uni und der ihr nahestehenden Vereine rumzuschlagen. Das ist die eigentliche Leistung. Den Rest des Weges muss Ilmenau alleine gehen. Es wird nicht einfach werden, Fehler einzugestehen und mit der Vergangenheit aufzuräumen, auch wenn - oder gerade weil man es Tradition nennen wird. Lieber Tino, auch wenn du dich sicherlich gern so sehen würdest: du hast keine Diskussionen über Nazis etc. angestoßen. Du hast Ilmenau auf keinen Weg geschickt. Du hast maximal Leute darin vereint, deine Anwürfe und Kampagnen als armseeligen Drang nach Öffentlichkeit zu sehen. Ob Ilmenau auf einem Weg ist und wohin der führt werden wir sicherlich in Zukunft sehen. Probleme zu lösen gäbe es genug, also kann man nur hoffen, daß was geht. Die meisten der Probleme beziehen sich zwar nicht auf politische Ansichten, sondern eher auf bürokratische und sonstige Schwierigkeiten, die ein normaler Unibetrieb und die Integration von Studenten in eine Kleinstadt so mit sich bringen, was sie aber nicht weniger lösenswert macht. Ich begrüße es ehrlich gesagt, wenn Herr S. uns dabei nicht mehr begleiten will und hoffe, daß er sich dran hält, anstatt beim ersten Sinken der Besucherzahlen wieder ins alte Schema zu verfallen. zum Schluss stelle ich nochmal eine Sache mit Verwunderung fest: wie lang kann man sich doch beschäftigen mit haltlosen Behauptungen, für die noch nicht mal der Versuch eines Belegs unternommen wurde. Manchmal erschreckt mich die Macht des Netzes doch schon ein wenig... Sonntag, 3. Juni 2007ISWISION 2007 hat begonnenDie ISWI 2007 hat am Freitag begonnen und mit ihr ISWISION 2007. Unsere iSTUFF-Jungs und -Mädels werden 10 Tage lang rund um die Uhr senden. Jeweils eine Stunde jeden Abend live, den Rest des Tages mit Beiträgen, Wiederholungen und Informationen. Fischerhütte (© ahzf) Um diese Aufgabe bewältigen zu können haben wir in den letzten Wochen fleißig gearbeitet. Ein Teil der Ilmenauer Fischerhütte wurde in ein Studio verwandelt, ein nahegelegenes Haus in ein Sendezentrum mit Video- und Audioregie, Redaktion und Techniklager. Das K+B Expert stellt uns seinen Werbeturm als Plattform für den DVB-T-Sender zur Verfügung. Damit kann ISWISION im Raum Ilmenau mit jedem handelsüblichen DVB-T-Empfänger gesehen werden (Kanal 23, genauere Informationen auf der oben verlinkten Senderwebseite). Wie immer werden die Sendungen natürlich im Campuskabel des Studentenwerks und via Internetstream übertragen. Das aus meiner Sicht interessante ist natürlich die dahinter stehende Technik. Um ein wenig zu verdeutlichen, wieviel Aufwand da getrieben wurde, hab ich mal eine schematische Zeichnung angefertigt. ![]() Verkabelung des ISWISION 2007 Sendekomplexes Ein paar Erklärungen: heutzutage braucht ja jeder Privathaushalt Netz, also ein Sendezentrum erst recht. Daher liegt im zweiten Stock des K+B-Gebäudes in einem Betriebsraum der Uni ein Teilnetz unseres FeM-Nets an, welches von einem unserer Cisco Catalyst 3540xl entgegengenommen und auf Glas umgesetzt wird. Von dort aus geht es weiter in einen Raum unterhalb des K+B-Werbeturms, wo ein HP Procurve 2650 die das Glas entgegennimmt und gleich weiterreicht. Dabei führt er den von der anderen Seite kommenden Link zum DVB-T-Encoder raus und verbindet ihn mit dem entsprechenden Modulator, der das Signal dann über einen Verstärker an die auf dem Turm stehende Antenne weiterreicht. Das weiterführenden Kabel liegt an der Ilm entlang, quert sie unter einer Brücke und kommt über ein Fenster ins IBK (ISWISION Broadcasting Kabuff. "Center" is mir zu doof :)). Dort geht das Kabel auf einen HP Procurve 5406zl, welcher die einzelnen Rechner im Haus (Videoregie, Audioregie, Redaktion etc.) mit Netz versorgt. Zusätzlich geht ein Glaskabel weiter zur Fischerhütte. Diesmal mit 8 Fasern: 2 für die Netzverbindung, 3 für eine Audiostrecke und 3 leer. Die Audiostrecke wird mittels 6 Behringer Ultragain Pro-8 Digital ADA8000 aufgebaut. Diese Geräte nehmen 8 Kanäle Audio via XLR entgegen und setzen die auf eine ADAT-Verbindung über ein TOS-Link-Kabel um. Da die TOS-Links nur 10m weit gehen hängt an jedem Behringer ein ADAT-Extender, der das ganze gleich auf Glasfaser umsetzt. So kommt der Ton vom Studio zur Regie und zurück. Zusätzlich liegen noch 5 Strecken Video (so ein Fernsehsender ganz ohne Bild is ja auch nix.). Zum Abschluss verteilt in der Fischerhütte nochmal ein HP Procurve 2524 ein bischen Netz an die Surfterminals und die Leute vom ebenfalls dort beheimateten L.i.g.h.t. Projekt. Wovon ich keine Ahnung habe, was aber durchaus auch beeindruckend aussieht, ist die Technik, die iSTUFF letztlich an die Verkabelung gehängt hat. Videomischer, Audiomischpulte, Kameras etc.pp. Ein Haufen Spielzeug sozusagen. Ich bin jedenfalls mal gespannt auf 10 interessante ISWI-Tage. Heute abend beginnt das ganze offiziell mit der Opening Ceremony aus der Festhalle Ilmenau, welche unter Mithilfe der Stadt an unser Netz angebunden wurde. Von dort wird es also eine Liveübertragung geben. Natürlich finden sich auch die Aufzeichnungen der einzelnen Sachen auf der ISWISION-Webseite (Vorsicht: Flash)
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