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Samstag, 11. Oktober 2008Apfelsaison......ist eigentlich nicht so meins. Irgendwie werde ich mit Äpfeln partout nicht warm. Aber die Eltern der (größtenteils) besten Frau von ganze Welt haben mal wieder so viele Äpfel übrig, dass man sie entweder essen, verschenken, wegschmeißen oder verarbeiten kann. Wegschmeißen ist doof, geschenkt haben will fast schon keiner mehr welche, weil man grad überall Äpfel bekommt und essen... naja, wie gesagt: nicht so meins. Bleibt noch die Verarbeitung. Zu Apfelmus um genau zu sein, das esse ich nämlich durchaus (sogar recht gern). Das Rezept ist simpel:
Die Äpfel schälen – oder wahlweise ungeschält verarbeiten und am Schluss durch ein Nudelsieb drücken – und von den Kerngehäusen befreien. Das sollte man übrigens gründlich tun, weil die harten Stellen des Kerngehäuses nicht mit zerkochen. Danach in Viertel schneiden und mit wenig Wasser kochen. Das Wasser sollte bloß dafür sorgen, dass die Äpfel nicht anbrennen. Keinesfalls dürfen die Äpfel bedeckt sein, sonst wird die Pampe zu dünn! Beim Kochen kann man mit einem Kartoffelstampfer oder Quirl nachhelfen um aus den Stückchen ein Mus zu machen. Wie ich schmerzhafterweise gelernt habe ist es dabei eine gute Idee, den Topf von der Herdplatte zu nehmen. Apfelmus explodiert unter Hitzeeinwirkung regelrecht. Ein Deckel auf dem Topf ist Pflicht, sonst sind die Arme verbrannt und die Küche versaut. Beim Kochen schmeißt man die Zimtstange und das Päckchen Vanillezucker mit in den Topf um dem ganzen den typischen Geschmack zu geben. Hat man die Äpfel ungeschält verarbeitet, so müssen jetzt die Schalen entfernt werden indem man die Masse durch ein Nudelsieb drückt. Zum Schluss kann man je nach Vorlieben das ganze noch mit dem Pürierstab bearbeiten. Ich mag mein Apfelmus ohne Bröckchen, daher kam der Pürierstab zum Einsatz. Wer's etwas gröber mag lässt das einfach weg. Ach ja, wichtig: die Zimtstange vorher entfernen!. Zimtstange und Pürierstab werden eigentlich nie Freunde, wie ich feststellen musste. So, da man nach fleißiger Befolgung des Rezeptes schätzungsweise 2 Liter Apfelmus hat, muss man das ja irgendwie haltbar machen. Wir haben den noch heißen Mus kurzerhand in Einweckgläser gefüllt und diese wie üblich verschlossen. Sollte hinreichend lang halten. Wer das nicht machen mag muss halt ein paar Leute einladen und den Kram vernichten. Oder in Portionen einfrieren. Eigentlich ganz einfach, so ein Apfelmus. Vorausgesetzt man stellt sich nicht allzu dämlich an. Und lecker ist es, wie Geschmacksproben zeigen, auch noch. Und so sieht das Ganze dann fertig aus: ![]() ~2 Liter Apfelmus P.S: Keine Diskussionen ob es "der" oder "das" Mus heißt. Laut Duden geht beides und mein Mus ist männlich. So...
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