SucheBlog abonnierenVerwaltung des BlogsKategorienKontaktMarkus Brückner |
Freitag, 7. November 2008KombinationsessenIrgendwie sollte ich mal wieder was technisches schreiben, bevor das hier komplett zu nem Food-Blog verkommt. Aber da grad nix gravierendes technische anliegt geht's halt erstmal wieder um Essen... Mir wurde ein Buch geliehen. Jamie Oliver - "Kochen für Freunde". So verrückt ich das finde, dass ausgerechnet ein Engländer der Welt das Kochen beibringt: der Kerl ist gut. Das Buch auch. Jedenfalls fühlte ich mich spontan inspiriert, heute selbst Nudeln zu bauen. Zutaten sind relativ simpel: 250g Mehl (Typ 405), 250g Hartweizengries, 8 Eigelb, 3 Eier. Teig kneten, kühlen, ausrollen, schneiden, fertig. Funktioniert als Bandnudeln, Lasagneplatten etc.pp. Soweit so gut. Sieht, wenn fertig, so aus: ![]() 2 Meter Nudeln Ja, wir mussten spontan noch eine Stange in der Küche einziehen um die Nudeln aufhängen zu können. Wer bei dem Rezept aufgepasst hat, dem fällt was auf: es bleiben 8 Eiweiß übrig. Das ist ne Menge. Was macht man nun damit? Wegschmeißen ist irgendwie doof, also muss noch was damit gemacht werden. Das naheliegendste: Eiweiß, Zucker, etwas Salz und Zitronensaft und fertig sind die Baiser. Ok, wenn man sich doof anstellt (haben wir) und nicht mit ner Spritztüte umgehen kann (können wir nicht), dann isses ne Heidensauerei. Spaß macht's trotzdem. ![]() Küken und Baiserrohmasse ![]() Fertisch... Keine Reste übrig, beide Sachen hoffentlich lecker. Morgen oder so. Sonntag, 2. November 2008ErntezeitEigentlich wollten wir ja nur ein wenig Wandern gehen. Trainieren für Neuseeland und so. Ganz gemütlich ein wenig durch die Ausläufer des Thüringer Wald laufen (sehr schicke Ausläufer übrigens). Dann kamen aber so Sträuche dazwischen. Sträucher voll Hagebutten. Da wir letztens schonmal spontan welche mitgenommen und sehr lecker Hagebuttengelee draus gebaut hatten, konnte ich nicht so recht vorbeigehen. Irgendwann wurde es den anderen dann zu langweilig und sie haben mir halt beim Sammeln geholfen, wie man sieht... ![]() Hagebutten, überall Hagebutten. Oh, und Manu, Anja und Wastl. Später an der Strecke stand dann da noch so ein Holunderstrauch. Wastls blöder Kommentar: "Eigentlich ist Holundergelee ja auch ganz lecker." führte dazu, dass wir den spontan auch noch abgeerntet haben. (Ein echtes Problem hierbei ist übrigens der Transport der Früchte ohne entprechende Ausrüstung. Speziell Holunder hinterlässt hässliche Flecke...). Wieder zuhause angekommen konnten wir eine stattliche Ausbeute begutachten: ![]() Die eigentliche Arbeit kommt ja erst noch... Auf ging's zur Verarbeitung der Früchte. Holunderbeeren ablesen, waschen, kochen und auspressen: ![]() Nein, da ist niemand gestorben. Hagebutten schneiden, kochen und durchs Sieb gießen: ![]() Anstrengend aber lohnenswert. Die ausgekochten Hagebutten enthalten übrigens immernoch jede Menge Saft, was meine Mitstreiter spontan veranlasste, ein Alkoholexperiment zu wagen. Hagebuttenlikör. Steht hier rum und sieht zum Fürchten aus. Probieren werd ich den bestimmt nicht, wenn er fertig ist. ![]() Nein, kein Hackfleisch, sondern zerriebene Hagebutten. Das Ergebnis der Mühen: Holundergelee, Holunderessig, Holunderlikör, Hagebuttengelee, Hagebutten-Apfel-Gelee, Hagebuttenlikör und Holunder-Apfel-Hagebuttentee (nicht alles im Bild zu sehen). ![]() Fast das komplette Ergebnis. Meine Holde hat übrigens beschlossen für all die Dinge, die wir so gebastelt haben ein Symbolbild für die Küche zu malen. Hier ist schonmal das vor einiger Zeit gekochte Apfelmus: ![]() Apfelmusaquarell
(Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge)
|