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Sonntag, 12. April 2009Hugin, Autopano und UbuntuGleich noch ein kurzer Vermerk bzgl. Panoramas hinterher: will man die Funktion zum automatischen Finden von Referenzpunkten in Hugin nutzen, so bietet sich die Einbindung von autopano-sift an. Blöd nur, dass die unter Ubuntu standardmäßig nicht funktioniert. Kann man sich also entweder mit der dämlichen Oberfläche von Autopano rumschlagen (mal ehrlich: kein Drag'n'Drop, Dateidialoge merken sich das letzte Verzeichnis nicht etc.pp.) oder aber man korrigiert die Einstellungen von hugin. (Hinweis: bezieht sich auf die Autopano-SIFT-Version, die unter Ubuntu 8.10 vom Paket autopano-sift installiert wird) Hugin erwartet von dem Autopano-Tool, was es ansteuert, dass man ihm eine Handvoll Bilder vorwirft und eine PTO-Datei mit den passenden Referenzpunkten zurückbekommt. Dummerweise macht das normale autopano-Executable unter Ubuntu genau das nicht. Es will nämlich Keypoint-Dateien (hä?) anstatt Bilder. Es gibt in dem Paket aber noch ein Skript namens autopano-complete, welches die nötige Funktionalität zur Verfügung stellt. Man muss also nun in hugin folgendes einrichten (unter Datei→Einstellungen: Autopano):
Danach kann man über den Assisstenten in den Genuss automatisch eingerichteter Keypoints kommen und das dank der brauchbaren Oberfläche von Hugin ohne Kontakt mit der GUI für Autopano. Quelle: http://forum.ubuntuusers.de/topic/hugin-mit-autopano-sift:-eine-art-laengeres-h/ Panoramabilder und WeißabgleichAus ominösen Gründen baue ich gerade an einer größeren Menge Panoramas rum (erwähnte ich schon, dass Neuseeland verdammt viel interessante Landschaft hat? Egal..). Dabei ist mir nun bei dem ein oder anderen Bild aufgefallen, dass ich einen Parameter meiner Kamera wohl besser auch noch festnageln sollte bei der Aufnahme der Rohbilder: neben der Belichtung spielt dummerweise auch der Weißabgleich des Bildes eine entscheidende Rolle. Im Allgemeinen funktioniert der automatische Weißabgleich ja ganz gut. Dummerweise ist "im Allgemeinen" nicht genug, wenn man Bilder braucht, die exakt zusammenpassen. Mir ist es jedenfalls passiert, dass die Kamera bei einem von drei Fotos eines Panoramas deutlich zu rot belichtet hat. Sieht blöd aus... Nun könnte man ja mit Gimp und Co. versuchen die Bilder einigermaßen hinzuziehen, bis die Farben passen. Man kann sich die Experimente aber auch sparen und direkt eine passende Farbabstimmung verwenden. Hilfreich ist hierbei, dass zumindest die Canon EOS 20D (andere hab ich grad nicht zur Hand) in den EXIF-Daten des Bildes hinterlegt, mit welcher Abstimmung der automatische Weißabgleich das Bild gerechnet hat. Von exiftool wird das entsprechende Feld als "WB RGGB Levels As Shot" bezeichnet. Es enthält vier Werte: Rot-Grün-Grün-Blau (zweimal Grün, weil das Bayer Pattern der Sensoren zwei grüne Pixel mit einem blauen und einem roten zu einem Bildpunkt zusammenfasst). Jeder der Werte gibt quasi den Anteil der entsprechenden Farbe am (durch den Weißabgleich angenommenen) Umgebungslicht an. Hat man nun eine Serie von Aufnahmen verrafft, kann man sich einfach ein Bild als Referenz raussuchen und dann die Werte von allen anderen anpassen. Ich hatte bspw. folgendes (erstes Bild ist die Referenz): WB RGGB Levels As Shot : 1912 1015 1015 1501 Das Referenzbild war also mit gut 12 Prozent weniger Rot- und 5 Prozent mehr Blauanteil belichtet worden (interessanterweise waren die Grünwerte exakt gleich). Gut, zweiten Shot im Gimp öffnen, Farben → Farbabgleich und dann bei Cyan-Rot -12 und bei Gelb-Blau 5 eingetragen (praktischerweise sind das Prozentangaben) und schon passen die beiden Bilder perfekt zusammen. Und beim nächsten Mal mit festem Weißabgleich arbeiten. Ähem...
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