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Freitag, 25. Juni 2010Urlaub Elbsandsteingebirge - Zweiter TeilDas mit dem Netz ist in der Gegend so ne Sache... Handyempfang kann, muss aber nicht, WLAN im Hotel ist üblicherweise nicht vorhanden. Deswegen jetzt der zweite Teil der Bloggerei erst nach dem Ende und schon wieder zu Hause. Ein was muss ich noch vorweg erwähnen, weil ich's im letzten Artikel vergessen habe: die Fotos waren diesmal nicht von mir (stand ja drin: ich hab meine Kamera vergessen), sondern vom Küken. Danke dass ich die verwenden darf! Einer der für mich schönsten Teile der Wanderung ging von Hinterhermsdorf nach Krippen. Schön vor allem deswegen, weil er sich idyllisch einsam durch die Landschaft schlängelt. Da hat man zwischenzeitlich wirklich das Gefühl weit weg von jeder Zivilisation zu sein. Wir hatten unsere Wanderroute so variiert, dass sie nicht zu anstrengend werden sollte und wir trotzdem ein paar von den Schluchten zu sehen bekommen. Wir haben schon bei unserem ersten Urlaub im Elbsandsteingebirge eine sehr gute Wanderkarte gekauft gehabt (sehr schick vor allem, vieles sieht aus wie – oder ist sogar – handgezeichnet), die die Planungen sehr schön einfach gemacht hat. Danke der Karte haben wir uns kein einziges Mal verlaufen und hatten auch vorher immer einen guten Eindruck, was uns erwartet. Bis auf diesen einen Tag. Was in der Karte zwar drin war, aber nicht wirklich abzuschätzen wie steil das ganze ist, war der Aufsteig aus den Richterschlüchten. Treppen und Steine bis wir uns einige hundert Höhenmeter über einen Kamm gekämpft hatten nur um danach gleich wieder abzusteigen. Doch am Ende des Tages war die Tour geschafft und wir auch. In Schmilka haben wir uns mit der Fähre über die Elbe gewagt und sind dann mit einem tschechischen Triebwagen (danke nochmal an den Fährmann für den Tipp!) nach Krippen gefahren. Auf unsere Frage nach den Kosten hat der Triebwagenfahrer nur abgewunken. Auch nett… Die Unterkunft in Krippen hatte zwar einen lustigen Portier/Kellner und eine nette Bar im Gewölbekeller, aber leider kein Netz. Irgendwie hat man manchmal den Eindruck, dass viele Unterkünfte in der Gegend noch eher auf die älteren Semester eingerichtet sind und demzufolge vor größeren Probleme stehen, wenn plötzlich jemand mit Notebook reist. Aber das wird hoffentlich in den nächsten Jahren auch anders. Wir haben uns zwei Nächte in Krippen aufgehalten, weil am Dienstag ein Ausflug ans Prebischtor auf der tschechischen Seite des Elbsandsteingebirges anstand. Wir kannten das ja schon vom letzten Mal, haben es aber wieder genossen: ein wenig wandern, eine Fahrt mit einem Stocherkahn, der Aufstieg zum Tor (von der anderen Seite diesmal), die Aussicht… Hat offenbar auch unseren Begleitern gefallen. Den Rückweg haben wir diesmal mit dem Bus bestritten. Der Nationalparkexpress fährt grenzübergreifend die interessantesten Orte an und ermöglicht so auch mal das bequeme Abkürzen (deswegen waren's an dem Tag auch nur rund 11km Wanderung). Abends gab's dann im Hotel noch einen Grillabend mit lecker Forelle in Folie. Ein Traum. Nachdem mir Steffi erklärt hatte, wie man die Forelle unfallfrei und grätenarm isst, konnte ich nicht widerstehen. Der letzte Tag war noch mit etwas Kultur vollgepackt. Die Festung Königstein sollte es sein, mithin Europas größte Bergfestung. Der Weg von Krippen nach Königstein war (glücklicherweise – wir hatten in der Zwischenzeit einige Lädierte zu beklagen) bis zum frühen Nachmittag geschafft, den Aufstieg zur Festung haben wir uns dank des Festungsexpress gespart. Wir waren ja schonmal auf der Festung und trotzdem haben wir wieder neues entdeckt. Man kann ungelogen zwei Tage dort verbringen ohne sich zu langweilen. Abends sollte wieder Stadt Wehlen Station sein, von wo aus wir am nächsten Morgen über Dresden zurück in die Heimat wollten. Als krönenden Abschluss hatten wir uns entschieden mit einem Dampfschiff die Elbe runterzuschippern. Teuer, aber jeden Cent wert. Von den 10€, die das gekostet hat, hab ich für mindestens 8€ die Maschine besichtigt. Die ist nämlich zum Glück offen in Aktion zu sehen. Deswegen hab ich auch einen großen Teil der Fahrt unter Deck verbracht. Auch wenn man's erstmal nicht direkt sieht sind die Raddampfer echte Dampfschiffe. Der Kessel wird mit Diesel, statt Kohle beheizt, was leider den schönen Rauchfahneneffekt verhindert, aber eben auch die Belastung im Elbtal verringert (von Platzbedarf und Aufwand au dem Schiff mal ganz zu schweigen). Die drei riesigen Zylinder, die die Welle antreiben, die Schaufelräder… faszinierende Technik. Bin ich ja immer für zu haben. Abends noch das Spiel Deutschland gegen Ghana im Fernsehen. Wir sind weiter. SCHLAAAND! So, jetzt ein Wochenende erholen, Sachen auspacken, vielleicht mal wieder etwas auf zwei Rädern unterwegs sein. Montag ruft die Arbeit wieder. Für so einen Kurzurlaub ist das Elbsandsteingebirge doch wirklich schön. Nur das mit dem Netz müsste besser werden… Sonntag, 20. Juni 2010Urlaub Elbsandsteingebirge - Die ersten Tage flussaufwärtsWhua, in der dritten Unterkunft können wir endlich mal ein Lebenszeichen abgeben! Drei Tage Urlaub und zwei Tage Wandern liegen schon hintern uns und mir haben's mittlerweile nach Hinterhermsdorf geschafft. Zum Einstimmen sind wir am Freitag abend mal auf der Bastei rumgeturnt. So spät abends ist es dort sogar richtig ruhig und nicht so überlaufen wie tagsüber. Der Tag ging so mittelmäßig los, nachdem ich auf der Autobahn bei Chemnitz gemerkt habe, dass ich meine Kamera zu Hause liegen lassen habe. Doof, das. Ist mir noch nie passiert. Aber nun ja… Der Abend war dann trotzdem noch ganz schön. In der Unterkunft in Stadt Wehlen herrschte netztechnisch völlige tote Hose. Kein einziges WLAN in Sicht und o2 hatte sich zur Sicherheit gleich mit verabschiedet. Nix mit bloggen. Oder Dinge raussuchen. Am ersten Wandertag ging es dann von Stadt Wehlen nach Bad Schandau. Da wir am Tag vorher ja nun schon auf der Bastei waren sind wir von der vorgeschlagenen Strecke abgewichen und an der Elbe entlang zum Lilienstein gelaufen. Manus Lieblingsberg war natürlich Pflicht. Hat eigentlich allen gefallen und war schonmal so ein erster Test, wie die heftigen Anstiege den Leuten so gefallen (die Bastei zählt ja nicht, wenn man vom Parkplatz aus läuft). Das Hotel in Bad Schandau war überhaupt nicht auf uns vorbereitet. Das Mädel an der Rezeption war den ersten Tag da und keiner hatte ihr irgendwas gesagt (zum Beispiel solche Details wie: Küken übernachtet mit in unserem Zimmer um nicht noch eins buchen zu müssen, wir brauchen also ein drittes Bett). Sie hat sich aber reingekniet und mit Elan noch dafür gesorgt, dass alles noch wurde. Oh, seit gestern weiß ich, wie man Forelle richtig isst. Kaum macht man's richtig muss man sich auch nicht mehr mit Gräten rumschlagen. Heute war der Tag schon etwas länger geplant: Bad Schandau bis Hinterhermsdorf. Als Highlight standen die Schrammsteine auf dem Programm. Die ersten 50 Höhenmeter waren wir faul und haben den Aufzug in Bad Schandau genutzt. Danach ging es erstmal verhältnismäßig gemütlich weiter, bis dann der Aufstieg auf die Schrammsteine anstand. Ich kannte das ja schon vom März, aber für die anderen war das Neuland. Geschafft haben wir's trotzdem und die Aussicht zur Belohnung war mal wieder genial. Über den Gratweg ging es wieder ein Stück zurück und dann gen Kirnitzschtal zum Lichtenhainer Wasserfall. Mittagszeit. Der Wasserfall ist übrigens immernoch genauso bekloppt wie beim letzten Mal: alle halbe Stunde plätschert es mal, den Rest der Zeit wird angestaut. Weil wir noch nicht genug hatten (und es bis Hinterhermsdorf noch weit war) war die nächste Station der Kuhstall - ein riesiges Felsentor. Dort haben wir (zumindest einige von uns) die Himmelsleiter erklommen: eine schmale geschweißte Treppe in eine fast genauso schmalen Felsspalte. Der Aufstieg war interessant, die Aussicht oben nicht wirklich anders als von unten. Nach dem Abstieg ging es für die meisten von uns zur Bushaltestelle. Die Füße/Beine sollten etwas für die Etappe morgen geschont werden. Ich war noch nicht müde und bin daher alleine weiter das Kirnitzschtal entlang nach Hinterhermsdorf. Als ich hier ankomme sagt mir die nette Dame in der Gaststätte, dass der Rest noch nicht da ist. Hat mich schon etwas überrascht, dass ich die letzten 10km zu Fuß schneller überbrückt haben sollte als die anderen im Bus. Ein kurzer Anruf brachte des Rätsels Lösung: die hatten den Fahrplan falsch interpretiert (was mich nicht wundert. Ich bin trotz mehrminütigem Studiums nicht drauß schlau geworden.) und waren daher in den falschen Bus eingestiegen. Kurz nachdem sie ihren Irrtum bemerkt hatten sind sie halt zwangsläufig weiter gelaufen. Die nette Dame hier in der Gaststätte (die gleiche wie eben) hat sich dann bereiterklärt den Rest einzusacken um deren Füße zu schonen. Nach ner Dusche und einem sehr leckeren und ausgiebigen Abendessen (wer mal richtig nett essen und übernachten will: Gasthof zur Hoffnung) geht's soweit ich das überblicke allen wieder gut. Morgen wird die Etappe wieder etwas variiert um sie zu kürzen, da die 23-26km (je nachdem, wen man fragt) heute doch anstrengender waren als gedacht. Außerdem versuchen wir morgen mal ein paar Höhenmeter zu streichen. Donnerstag, 3. Juni 2010Wenn NVidia einen Monitorwechsel nicht erkennen will…Manchmal regt mich meine NVidia-Karte im Notebook echt auf. Nicht nur, dass ich nur mit dem Binary-Treiber unter Linux Features wie 3D-Beschleunigung oder Suspend-to-RAM nutzen kann, nein, leider ist der auch noch nicht kompatibel mit der Standardarchitektur zum Setzen von Bildschirmauflösungen etc. Dafür braucht man ein spezielles Tool von NVidia, welches nur im Klicki-Bunti-Modus bedienbar ist. Nix mit Skripten und so (zumindest zum großen Teil). Macht alles nix, kann ich mich gerade noch dran gewöhnen. Was aber wirklich nervig ist, ist die Weigerung des Tools einen Wechsel des externen Monitors zu erkennen. Wenn man nach dem Booten einmal einen Monitor erkannt hat, dann lässt es sich durch nichts und niemanden davon überzeugen einen Wechsel desselben zur Kenntnis zu nehmen. Das ist normalerweise kein Problem: ich arbeite mit einem 1680x1050-Monitor, welche üblicherweise als erster erkannt wird und wenn ich dann mal zu einem Beamer wechsele, dann muss die Auflösung eben von Hand runtergestellt werden (sowieso sinnvoll, da viele Beamer interessanterweise eine höhere Auflösung melden, als sie nativ darstellen). Wenn ich jetzt allerdings mal ausnahmsweise einen Beamer nach dem Booten ranhänge und dann später zum großen Monitor wechseln will, dann hängt man mit der niedrigeren Auflösung fest. Nach einiger Rumprobiererei hab ich jetzt eine Methode, die das ohne X-Server-Neustart zu beheben scheint:
Warum das so kompliziert ist fehlt mir im Moment jegliche Idee. Evtl. sitzt hier das Problem auch einfach mal wieder vor dem Monitor.
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