
Das Blog wird etwas ruhiger, man merkt es schon: wir lassen es grad recht gemütlich angehen. Ein paar Tage entspannen, bevor nochmal zwei anstrengende Dinge auf uns warten: das Tongariro Crossing und der Rückflug. Im Moment genießen wir aber noch die Gastfreundschaft der Südinsel in Form von Anjas Kiwi-Familie.
Damit uns nicht zu langweilig wird unternehmen wir natürlich noch das ein oder andere. Gestern war kayaken (oder schreibt sich das mit j? *dudenkonsultier* Tut man.)... wir waren also kajaken (hm, sieht noch blöder aus...) Nicht wie im Milford Sound in kleinen einsitzigen Böötchen in einer schön geschützten Bucht, sondern mit zweisitzigen, (fast) hochseetauglichen Kajaks in Richtung Split Apple Rock. Schon interessant, wenn man bei bis zu einem Meter Wellenhöhe rumrudert. Dabei kann man sich wunderbar mit seinem Kajakpartner rumstreiten bezüglich Paddelrhythmus etc. Ich mag meine Frau trotzdem noch (grad so). Das beste am Kajaken: um mit den Booten zu landen muss man sie volle Kanne auf den Strand rammen. Also mir hat das Spaß gemacht :)

Heute ging's dann nochmal in den Norden. Wir wollten uns unbedingt noch die Pu Pu Springs anschauen. Ein Quelle klingt zwar auf den ersten Blick nicht so wahnsinnig spannend, aber diese hat es in sich. Im Schnitt stößt sie 14 m³ Wasser pro Sekunde aus, das so klar ist, dass die Sichtweite unter Wasser 63 Meter beträgt – nahe dem theoretischen Maximum für reines Wasser. Gespeist wird das ganze aus einem unterirdischen Reservoir, das schätzungsweise 1,5 km³ Wasser fasst. Allein die Fakten sind schon interessant, aber wenn man dann an der Quelle steht und einen Fluss aus dem Nichts entstehen sieht (wirklich einen Fluss, kein Bächlein. Zum Vergleich: die Ilm führt im Jahresdurchschnitt gerade mal 6 m³), dann ist das mehr als beeindruckend. Zumal das Wasser so klar ist, dass an wirklich ohne Probleme bis auf den Grund sehen kann (was bei einer Tiefe von bis knapp 7 Metern schon ungewöhnlich ist).
Ab morgen geht es wieder ein wenig auf die Reise. Zurück Richtung Nordinsel und irgendwann nach Auckland (wir sind alle nicht wirklich begeistert). Schließlich wollen unsere Familien uns ja irgendwann wiedersehen. Gerüchteweise...
Nachdem wir in Neuseeland ja schon mehrfach mit dem Kanu unterwegs waren wollten wir in der Richtung mal wieder was neues ausprobieren. Schon vor längerer (eigentlich viel zu langer Zeit) hatten wir eine Kanutour auf der Werra verschenkt. Heute war es dan
Aufgenommen: Aug 02, 00:46