Gleich noch ein kurzer Vermerk bzgl. Panoramas hinterher: will man die Funktion zum automatischen Finden von Referenzpunkten in Hugin nutzen, so bietet sich die Einbindung von autopano-sift an. Blöd nur, dass die unter Ubuntu standardmäßig nicht funktioniert. Kann man sich also entweder mit der dämlichen Oberfläche von Autopano rumschlagen (mal ehrlich: kein Drag'n'Drop, Dateidialoge merken sich das letzte Verzeichnis nicht etc.pp.) oder aber man korrigiert die Einstellungen von hugin. (Hinweis: bezieht sich auf die Autopano-SIFT-Version, die unter Ubuntu 8.10 vom Paket autopano-sift installiert wird)
Hugin erwartet von dem Autopano-Tool, was es ansteuert, dass man ihm eine Handvoll Bilder vorwirft und eine PTO-Datei mit den passenden Referenzpunkten zurückbekommt. Dummerweise macht das normale autopano-Executable unter Ubuntu genau das nicht. Es will nämlich Keypoint-Dateien (hä?) anstatt Bilder. Es gibt in dem Paket aber noch ein Skript namens autopano-complete, welches die nötige Funktionalität zur Verfügung stellt. Man muss also nun in hugin folgendes einrichten (unter Datei→Einstellungen: Autopano):
- Autopano-SIFT (von S.Nowozin)
- Anwendung: autopano-complete
- Argumente: -p %p -o %o %i
Danach kann man über den Assisstenten in den Genuss automatisch eingerichteter Keypoints kommen und das dank der brauchbaren Oberfläche von Hugin ohne Kontakt mit der GUI für Autopano.
Quelle: http://forum.ubuntuusers.de/topic/hugin-mit-autopano-sift:-eine-art-laengeres-h/