Letzte Woche waren meine Holde und ich ja im Urlaub und wie das so ist kommt man da ja meist zu den Sachen, für die man sonst nie Zeit hat. Da ich schon seit längerer Zeit mal TDD ausprobieren wollte, war die Zeit also günstig. Herausgekommen ist ein kleines Spielzeug namens StateMachine (kreativere Namensvorschläge werden in den Kommentaren gern entgegengenommen): eine kleine Bibliothek für State Machines in Java. Brauch ich demnächst wahrscheinlich sowieso für verschiedene Dinge, so dass die Zeit nicht vergeudet war.
Fazit der testgetriebenen Entwicklung? Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil man den klassischen Entwicklungsprozess (Entwickeln-Testen) quasi rumdreht. Für so Sachen wie die Entwicklung von Bibliotheken ist das allerdings ganz interessant, weil man relativ früh merkt, wenn die Schnittstellen murksig zu benutzen sind. Durch das "auf den grünen Test" hin programmieren hat man auch klar abgesteckte Aufgaben für jeden Entwicklungsschritt. Ich werd das also bei der Library (und auch sonst wo sich's lohnt) durchaus weiter ausprobieren.
Ach ja: bitbucket.org ist richtig angenehm zu benutzen. So angenehm, dass ich zu faul war, den Kram selbst aufzusetzen. Mercurial ist eh geil. Sag ich ja meiner Frau immer, aber die hört ja nicht...