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Dienstag, 2. Februar 2010Interessanter NachtischWar mal wieder lecker Abendessen angesagt. Diesmal mit interessantem Nachtisch. Schmeckt eigentlich nur nach Schokolade, das Tierchen selbst hat keinen erkennbaren Eigengeschmack. Aber knusprig war's... Heuschrecke im Schokoladenmantel Sonntag, 6. Dezember 2009Weihnachtszeit, KeksezeitKekse! Das Krümelmonster hätte bei uns gerade seine helle Freude. Nachdem gestern die Verwandschaft eingefallen war um traditionell (zählt zum dritten Mal in Folge schon als Tradition?) Kekse zu backen wurden wir heute durch Nikolausgeschenke aus unserem verrückten Freundeskreis inspiriert mal was anderes zu probieren: Windlichter. Essbare solche um genau zu sein. Einfach nen etwas festeren Teig (bspw. Weihnachtssterne), Wände draus gebaut und mit Ausstechformen Fenster reinstechen. Soweit, so gut. Richtig interessant wird's aber erst, wenn man klare Bonbons nimmt, diese mit dem Hammer zertrümmert (tierische Sauerei, trotz Tüte drumrum) und das Gekrümel in die ausgestochenen Löcher packt. Beim Backen im Ofen schmilzt das Zeug und läuft als Fenster zu einer Fläche zusammen. Sieht schick aus und schmeckt gut. Zuguterletzt werden die Wände noch mit heißem Zucker zu Windlichtern zusammengeklebt (noch viel größere Sauerei und außerdem muss man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt). Ein solches mit einem Teelicht versehen leuchtet jetzt hier auf dem Tisch vor sich hin. Wenn's uns nicht mehr gefällt, dann essen wir es halt einfach auf. Schickes Windlicht Samstag, 18. Juli 2009Lecker PastaMeine Holde hat zum Abschied von ihren Kollegen "Essen ist fertig!" von Jamie Oliver geschenkt bekommen (Kochbücher von dem Mann sind übrigens in der Tat echt empfehlenswert). Darin gibt es ein Kapitel "5 Minute Wonders" in dem er Gerichte beschreibt, die sich in 5 Minuten zubereiten lassen sollen. Davon inspiriert wollten wir uns heute abend auch mal lecker Paste im Schnelldurchlauf gönnen. Blöderweise haben sich die Nudeln nicht an die auf der Packung angegebene Kochzeit gehalten, so dass aus den angepeilten 5 Minuten (die wahrscheinlich sowieso illusorisch sind, weil man den Broccoli schneiden muss) dann doch 20 wurden. Ok, immer noch recht fix. Und lecker war's außerdem. Irgendwann muss ich das Gericht mal mit frischem Meerrettich ausprobieren... Hier das Rezept zum Rauskopieren und in das Rezeptverwaltungstool der Wahl einfügen:
===== Exported by Krecipes v2.0-svn [REZKONV Export Format] =====
Titel: Tagliatelle mit Broccoli und Shrimps
Kategorien: Meeresfrüchte, Pasta
Menge: 2-3 Portionen
250 Gramm Tagliatelle
200 Gramm Cocktailshrimps
1 Müslischüssel Broccoli
150 Milliliter Schlagsahne
1 Zitrone
2-3 Esslöffel Scharfer Meerrettich
Olivenöl
Salz
Pfeffer
============================== QUELLE ==============================
Markus Brückner
Tagliatelle nach Anleitung kochen. Broccoli in kleine Röschen schneiden
(ungefähr 1 Müslischüssel/2 Hände voll). Die Shrimps mit einem guten Schuss
Olivenöl anbraten und mit dem Saft der Zitrone, Meerrettich, Salz und Pfeffer
würzen (ruhig kräftig, die Soße ist im Verhältnis zu den Nudeln eher sparsam
auf dem Teller). Das ganze mit der Schlagsahne auffüllen (für die
Kalorienbewußten gern auch eins der üblichen Ersatzprodukte).
Den Broccoli die letzten 2-3 Minuten mit den Nudeln mitkochen (nicht zu lang,
er soll noch schön grün und knackig bleiben). Das Nudelwasser abgießen und die
Soße unterrühren. Ab damit auf den Tisch.
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Sonntag, 24. Mai 2009(Fast) Honig selbst gemachtVor kurzem war ja wieder mal Löwenzahnzeit und wenn ich so jeden Mittag vom Büro zum Essen laufe, dann komm ich an einer Wiese vorbei, die voll ist von den Blumen. Irgendwie kam mir da in den Sinn, dass Frau Mama früher ja öfter mal Löwenzahnblütenhonig gemacht hat. Hm... Ist doch eigentlich mal wieder ein Plan um die Küche in totalem Chaos zu hinterlassen... Die Holdeste aller Holden war erstaunlicherweise von der Idee angetan und so haben wir uns ans Blütensammeln gemacht. Wie immer natürlich generalstabsmäßig. 250 Blüten sollen etwa 1,5 Liter Honig ergeben. Wir haben 750 gesammelt. Ähem... Egal, nachdem man mit dem ersten Versuch größere Dinge an die Decke hätte kleben können (zu wenig Wasser), ist der zweite nun richtig gut geworden. Goldgelb, einigermaßen flüssig und verdammt lecker. Für Interessierte zum Nachkochen hier das „Familienrezept”: 250 Löwenzahnblüten sammeln (vorzugsweise NICHT direkt neben der Bundesstraße) und gut abwaschen. Man kann den Blütenkelch dranlassen, sollte nur darauf achten, dass nicht zu viel vom Stengel dran ist. Drei Biozitronen (ungespritzt) mit Schale in Scheiben schneiden und zusammen mit den Blüten in knapp 2 Liter Wasser ca. 1 Stunde kochen. Danach über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag das ganze durch ein Tuch drücken (man will ja keine Blüten im Honig haben) und den Saft (der übrigens quietschgelb wie Orangensaft aussieht, aber komplett anders riecht) mit 2 kg Zucker 2-3 Stunden einkochen. Dazu kurz aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat und der Saft wieder klar wird (aufpassen, kocht extrem schnell über. Ich hab einmal die halbe Küche gereinigt. Außerdem verträgt sich Zucker und Ceran nicht so wirklich...) und dann nur noch sachte köcheln lassen. Zwischendurch kann man immer wieder mal die Konsistenz testen. Einige Anleitungen im Internet sagen was von "wenn der Saft zähflüssig vom Löffel tropft... Totaler Blödsinn. Solang das Zeug warm ist, ist es auch flüssig (wer schonmal richtigen Honig erwärmt hat weiß das). Daher: ein paar Tropfen raus und auf einem Teller abkühlen lassen. Dann bekommt man einen Eindruck, wie die Konsistenz sein wird. Wenn's noch zu dünn ist: weiterköcheln. Tja, ganz zum Schluss noch heiß in Schraubgläser einfüllen und diese kopfüber aufstellen → fertig ist der „Honig” (eigentlich ist es ja Sirup). Aussehen tut das ganze dann in etwa so (man entschuldige die schlechte Freistellung. Ich war faul...): ![]() Lecker...
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