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Donnerstag, 17. Mai 2007Himmelfahrt 2007Heute ist ja bekanntermaßen Himmelfahrt/Männertag. Wie sich das klassisch gehört waren wir wandern. Dabei hab ich wieder mal ein wenig Panorama fotografiert. Diesmal ist mir ständig so ein komischer Mensch ins Bild gesaust, so daß das resultierende Panorama recht witzig geworden ist... ![]() Was hier in den Wäldern so frei rumläuft... Das Bild gibt's auch noch in groß und ganz groß: Samstag, 12. Mai 2007Burg NeideckAm Wochenende war mal wieder ein wenig Ausflugsprogramm angesagt.Diesmal sollte es die Burg Neideck in der Fränkischen Schweiz sein. Bereits vor längerem waren wir dort mal ganz in der Nähe auf der anderen Seite des Tales und haben sie von der Ferne bewundert. Diesmal wollten wir sie also aus der Nähe anschauen. Die Burg liegt auf einer Steilwand und ist nur noch in Resten erhalten. Seitdem sie 1533 eingenommen und zerstört wurde, dämmert sie als Ruine dahin. Allerdings eine beeindruckende solche. Sie gehörte immerhin mal zu den größten Wehranlagen Deutschlands, was man ihr durchaus noch ansieht. Ein weitläufiges Areal mit vereinzelten Resten von Mauern und Türmen. Einer der Haupttürme steht noch als Gerippe und kann betreten werden. Von quasi jeder Stelle der Burg aus hat man einen Ausblick in das Wisenttal. Leider ist die Schönheit des Ortes auch anderen bekannt, so daß man am Wochenende mit einigermaßen Betrieb rechnen muss. Insgesamt verläuft sich das aber in der Anlage. Zum Schluss noch ein Panorama von einem Innenhof der Burg: Dienstag, 1. Mai 2007Pumpspeicherwerk GoldisthalDen heutigen Feiertag haben wir genutzt um uns einmal das Oberbecken vom Pumpspeicherwerk Goldisthal anzuschauen. Schon ein beeindruckendes Bauwerk: eine riesige Schüssel voll mit Wasser auf einem Berg. Das Becken ist an seinen breitesten Stellen jeweils knapp 1km im Durchmesser. Da kommt schon fast das richtige See-Gefühl auf. Weil wir schonmal da waren habe ich die Chance genutzt, ein Panorama des Sees zu machen. Mittlerweile geht das sogar. Zwar ist das Wasser immernoch rundrum eingezäunt, so daß ständig der Zaun im Weg wäre, aber glücklicherweise haben offenbar die Verantwortlichen dort ein Einsehen mit den Fotografen gehabt und haben Löcher in den Zaun geschnitten,gerade groß genug, um meine Kamera hindurch zu stecken. Ich war über mein neues Stativ (Manfrotto 055PROB) sehr glücklich: man kann nämlich die Mittelsäule auch waagerecht am Stativ anbringen und so die Kamera außerhalb des Mittelpunktes (in meinem Fall: auf der anderen Seite des Zauns) aufhängen. Wie das aussieht, sieht man unten (da noch ohne Kamera, da Stativkopf und Kamera nicht gemeinsam durch die Löcher passen). Hier schnell noch die Links zu den Panoramen: 3855x700 Pixel, JPEG, 540kB ![]() Der Aufbau zu Verlegung der Kamera auf die Innenseite des Zauns. Nein, ich bin kein wahnsinniger Amokläufer. Das ist meine Motorradkombi. Sonntag, 15. April 2007Neues von der PanoramafrontGestern war ich bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel mal auf dem Dach des Block L um ein paar Fotos zu schießen. Dabei ist nebenbei noch ein nettes 360°-Panorama von Ilmenau im Sonnenschein entstanden. Verkleinerte Variante: JPG, 814kB Montag, 5. Februar 2007Bildaussagen und DoppelmoralDa les ich doch grad mal kurz auf Spiegel Online einen Artikel über die Gewalt unter Jugendlichen in einigen Berliner Bezirken (kein Link zum Artikel, die veralten ja eh nach einiger Zeit) und schau mir – mal wieder – die Fotostrecke über die Rütli-Schule an, die schon in einigen Artikeln dieser Art auftaucht. Dabei ist mir dann zum ersten mal was aufgefallen. Folgendes Bild musste da schon öfter herhalten für die unterschwelligen Aussage: "Die posieren lieber, statt was vernünftiges zu tun."
Der geneigte Leser mag sich jetzt denken: 'Schau dir diese Idioten an. Kriegen nix auf die Reihe, fühlen sich aber cool.' Diesmal war in der Fotoserie aber direkt davor ein Bild, welches mir vorher nicht aufgefallen ist:
Mit diesem Bild gibt es gleich zwei Probleme: zum einen die Bildbeschriftung: Streitende Schüler in Berlin-Neukölln: Wird ein Migrant angegriffen oder beleidigt, schlägt die gesamte Clique zurück. Interessant, streitende Schüler also. Nun, flüchtig betrachtet gibt das Bild das in der Tat her. Der Schüler mit dem rot-weißen Halstuch scheint sich gerade unfreundliche Dinge von dem "Schüler" in der hellen Jacke anhören zu müssen, während seine ganze "Gang" außenrum steht. Auf den zweiten Blick fiel mir auf, daß ich das rot-schwarze Band und das schwarze Plastikteil am unteren Bildrand kenne: der "Schüler" in der hellen Jacke hat eine Canon-Kamera (daher das Band) mit externem Blitz um den Hals. Unwahrscheinlich, daß ein Schüler sowas zu einem ernsthaften Streit mitnimmt. So betrachtet bekommt das Bild eine komplett andere Aussage: der Fotograf von Spiegel Online (so zumindest die Quellenangabe des Bildes) erläutert der Schülergruppe, wie er sie gern sehen will und sortiert sie regelrecht hin um die maximale Wirkung zu erzielen. In diesem Bild scheint er dem Schüler in der Mitte grad zu erklären, wie der die Hände halten soll. Im Licht dieser Information wirkt doch die Unterschrift des anderen Bildes mehr als scheinheilig: Schüler der Rütli-Hauptschule posieren vor Fotografen: Statt durch ihre Eltern durch das Leben auf der Straße erzogen. Es sind dieselben Schüler (siehe das rot-weiße Halstuch und der lachende Schüler ganz rechts, der im "Fotograf erklärt"-Bild ganz links ebenfalls lacht), die erst hinsortiert und unterschwellig verurteilt werden. So kann man's natürlich auch machen. Daß das moralisch einwandfrei ist wage ich zu bezweifeln...
Geschrieben von namenlos
in Fotografie, Fundstücke, Gedanken
um
12:44
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Sonntag, 15. Oktober 2006Bastel dir deinen eigenen MiniplanetNachdem die Astronomen Pluto nicht mehr als Planet betrachten, kommen einige Leute auf die schrägsten Ideen. Photojojo! ruft dazu auf, sich seinen eigenen kleinen Miniplanet zu basteln und liefert die Anleitung dazu auch gleich mit. Ich fand's witzig und hab's mal probiert. Hier ist er also: Planet Alcatraz! ![]() Planet Alcatraz Sonntag, 10. September 2006Neue AusblickeGestern stand eine kleine Unternehmung in der Fränkischen Schweiz an. Meine bessere Hälfte hatte zwei Sehenswürdigkeiten rausgesucht, die direkt nebeneinander liegen: die Bing-Höhle und die Streitburg, beide in dem kleinen Ort Streitberg. In der Höhle kann (und sollte) man eine Führung mitmachen. Dort ist zwar fotografieren eigentlich verboten, aber der Führer war so nett, es mir trotzdem zu gestatten, wenn ich die Führung nicht störe. Dabei ist unter anderem ein Panorama vom Kerzensaal, ein etwas größerer Hohlraum mit vielen kerzenförmigen Tropfsteinen, entstanden. Ein paar Minuten von der Höhle entfernt und deutlich höher liegt die Ruine der Streitburg. Laut dort aufgebautem Schild eine Burg mit wechselhafter Geschichte, die letztendlich ohne Besitzer von den Einheimischen als Steinbruch mißbraucht wurde. Heute sind daher nur noch ein paar Grundmauern übrig. Die Burg liegt sehr schön auf einem schroffen Felsen gelegen und überblickt das Wisenttal und den Ort Streitberg. Den Blick hab ich ebenfalls in einem Panorama eingefangen. Kerzensaal der Binghöhle:Wisenttal von der Streitburg aus:Montag, 4. September 2006Weitblick...Am Wochenende war ich mal wieder in Ilmenau, genauer: auf dem Kickelhahn-Turm. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über den Thüringer Wald, den ich glatt mal als 360°-Panorama einfangen musste. Samstag, 15. Juli 2006Camera ObscuraAngeregt durch ein Posting in de.rec.fotografie bin ich auf www.die-lochkamera.de gestoßen. Diese Seite enthält recht viele Informationen rund um die sogenannte "Camera Obscura" oder Lochkamera. Der Witz bei dieser ist, daß statt eines Linsensystems zur Erzeugung eines Abbildes einfach ein kleines Loch benutzt wird. Das Prinzip ist schon ewig bekannt und wurde lange Zeit auch zur Bilderzeugung verwendet. Nachdem ich ein wenig auf der genannten Seite rumgestöbert habe, wollte ich das ganze natürlich mal ausprobieren. Wozu hat man schließlich eine teure digitale Spiegelreflex, bei der man das Objektiv entfernen kann? Also, flugs das Teil runter und eine Alufolie mit einem kleinen Loch in der Mitte davorgeklebt. Ein Blick durch den Sucher: alles dunkel. Ähem... Womit wir auch gleich bei dem größten Nachteil einer Lochkamera gegenüber einem Linsensystem wären: um eine scharfe Abbildung zu erhalten muss das Loch möglichst klein sein. Dummerweise läßt es dann nur noch sehr wenig Licht durch, so daß man richtig viel davon braucht, um ein brauchbares Bild zu erhalten. Also erstmal einen externen Blitz auf die Kamera geschraubt, auf volle Leistung gestellt und ein wenig experimentiert. Das Anvisieren von Gegenständen gestaltet sich ohne Sucherbild erstaunlich schwierig. Letztlich habe ich mir damit beholfen, über den Blitzschuh zu peilen. Klappt einermaßen gut. Den Bildausschnitt kann man allerdings nur erraten. Etwas Glück ist also dabei und bewegte Sachen möchte man eigentlich nicht fotografieren. Über die Ergebnisse der Übung war ich einigermaßen erstaunt. Besser sind viele Familiendias aus den 70ern auch nicht. Der Kontrast der Bilder ist etwas niedrig, weil doch noch einiges an Streulicht an der aufgeklebten Alufolie vorbei kommt (hier könnte man mit einem umgebauten Gehäusedeckel sicherlich noch einiges reißen). Die Bilder enthalten einen ganzen Haufen schwarze Flecke, was mich daran erinnert, daß ich meinen Sensor mal wieder reinigen sollte. Naja, letztlich sind natürlich die Bilder nicht ansatzweise so scharf, wie mit einem vernünftigen Objektiv. Hätte mich allerdings auch verwundert. Dafür haben sie ein wenig den Charme von 70er-Jahre-Familiendias. Ich sollte mir einen langhaarigen Hippie zum fotografieren suchen... Schließlich noch vier ausgewählte Ergebnisse: ![]() Bewegte Motive sind alles andere als einfach. Dafür hab ich mehrere Anläufe gebraucht. Ich glaube, das Tier hasst mich jetzt. ![]() Meine bessere Hälfte, die meine Basteleien mit einiger Belustigung verfolgt hat. Das Bild ist recht dunkel, trotz Blitz. Man merkt, daß man wirklich richtig viel Licht braucht. ![]() Mal eine Aufnahme ohne Blitz. Sehr schön zu erkennen ist hier das Geisterbild (die unteren beiden Leuchtpunkte sind eigentlich gar nicht da). Problem ist hier: ich hatte dummerweise ein zweites, kleineres Loch in der Folie, so daß ein leicht verschobenen Geisterbild entsteht. ![]() Zuletzt noch eine Nahaufnahme. Blitz auf 17mm und die Pflanze anvisiert. Ich wette, die wundert sich jetzt noch, wieso es nur so kurz Tag war. :) Samstag, 22. Oktober 2005Mein neuer Ausblick bei TagLetzens habe ich ja schonmal verkündet, welche Vorteile so ein Umzug ausblicksmäßig bringen kann. Allerdings war es da dunkel. Ich hab mich also heute genötigt gefühlt, das gerade hier vorhandene Sigma 18-50mm F2.8 EX DC mal zu testen und ein Panorama von unserem Balkon bei Tag zu machen. Das Ergebnis sieht man unten. Mein privates Testergebnis lautet: nettes Objektiv, aber bei 18mm Brennweite am Rand auch recht unscharf. Ob sich der Preis lohnt vermag ich nicht zu sagen. Es ist ja glücklicherweise nur geliehen :-) Montag, 3. Oktober 2005Zwei neue PanoramenGestern stand ein Besuch auf der Nürnberger Kaiserburg an. Wirklich mal empfehlenswert, wenn auch die Führung recht teuer ist. Bei der Gelegenheit sind wieder zwei recht nette Panoramen entstanden. Das eine zeigt den Innenhof der eigentlichen Kaiserburg (die gesamte Burg ist in 3 Teile geteilt, von denen nur einer wirklich die Kaiserburg ist). Auf dem anderen ist ein 220° Blick von der Burg über Nürnberg zu sehen. Dieses Panorama besteht aus 3 Bilderreihen und zeigt über die Vertikale 120° Bildwinkel. Wie man erkennen kann fehlen dort noch einige Ecken. Irgendwie muss ich noch üben, solche Panoramen zu fotografieren... Samstag, 9. Juli 2005Generieren von Kontrollpunkten autopano-siftDa die Generierung der Kontrollpunkte für die Panoramen in Hugin immer so ein Heidenaufwand ist (vor allem, wenn man viele teilweise mehrfach überlappende Bilder hat), gibt es das Tool autopano-sift. Dieses in C# geschriebene Programm nutzt den Scale Invariant Feature Transform (SIFT) Algorithmus um Referenzpunkte aus den Basisbildern zu extrahieren und so die Kontrollpunkte automatisch zu erzeugen. Es schreibt dann eine Datei, die man in Hugin laden kann um weitere Optimierungen vorzunehmen. Das ganze ist zwar recht rechenaufwändig, aber es lohnt sich. Ich habe diesem Programm mal die Rohdaten eines Panoramas von Erfurt (geschossen von der Spitze eben jenes Trägers) vorgeworfen und geschaut, was daraus wird. Ich muss sagen, das Ergebnis begeistert mich. Ganze 3 kleine Fehler finden sich im Bild, die ich allerdings vermutlich per Hand auch gemacht hätte. Dafür, daß ich quasi nichts für das Panorama getan habe, außer meinen Rechner rechnen zu lassen, ist es mehr als brauchbar.
Dienstag, 5. Juli 2005Warum gutes Ausgangsmaterial für Panoramen wichtig ist...Auch das beste Panoramaprogramm ist gegen gewisse Fehler beim Fotografieren einfach machtlos. Der tödlichste Fehler dürfte wohl immer der Parallaxenfehler sein. Dieser entsteht, wenn die Kamera zwischen zwei Aufnahmen bewegt wird. Das berühmte Beispiel mit dem Daumen zur Verdeutlichung: man hält am ausgestrecken Arm den Daumen hoch und fixiert ihn mit einem Auge. Das andere Auge bleibt geschlossen. Wechselt man nun zwischen beiden Augen hin und her, so scheint der Daumen vor dem Hintergrund zu springen. Genau das tritt auf, wenn die Kamera bei einem Panoramafoto zwischen zwei Teilaufnahmen bewegt wird. Der entstehende Fehler ist umso stärker je näher im Panorama vorhandene Objekte sind. Da keine Software der Welt diesen Fehler wirklich ausgleichen kann, entstehen so zwangsläufig Brüche, wie das Panorama unten zeigt. Bei der um den Faktor 3 verkleinerten Auflösung sieht das alles noch recht gut aus, aber im großen Panorama werden die Fehler dann sichtbar. Naja, irgendwann mache ich die Rohbilder nochmal mit Stativ und richtiger Belichtung (wie man speziell an den dunklen Bereichen sieht unterscheidet sich die Belichtung zwischen zwei Teilbilder teilweise heftig. Ich habe also so ziemlich alles falsch gemacht, was geht.). Ach ja, der Beschnitt zeigt übrigens absichtlich leere Bildteile, weil ich für das in dem Fall notwendige Halbkugelpanorama einfach nicht genügend Bilder gemacht habe. Nun ja, eigentlich muss ich Hugin danken, daß das Bild nicht völlig vergeigt ist :)
Sonntag, 3. Juli 2005GartenpanoramaEin etwas größeres Panorama des Gartes von Manus Eltern. Das Panorama umfasst etwa 200° Blickwinkel (sprich: die Backsteinmauer in der unteren linken und rechten Ecke ist ein und dieselbe.). Nichts für Leute mit Modem. Panoramasoftware war wieder einmal Hugin. Diesmal habe ich mal die Fähigkeiten des Programms hinsichtlich horizontaler und vertikaler Führungslinien ausprobiert, damit Hauswände etc. auch wirklich richtig stehen.
Sonntag, 17. April 2005Heute muss ja alles "dynamisch" sein...Bei Spiegel online wollte wohl mal wieder jemand die ganz besondere Dynamik der DTM-Rennen einfach. Dumm nur, wenn man dazu ausgerechnet ein Foto des Boxenstopps von Mika Häkkinen verwendet. Boxenstops sind nämlich, wie der Name schon sagt, mit stehenden Autos verbunden. Ergo hat man so seine Schwierigkeiten mit der Darstellung der Geschwindigkeit. Aber egal, wozu gibt es denn Kollege Computer? Heraus kommt dann sowas wie unten. Man beachte den durch die hohe (Stand-?)Geschwindigkeit verwischten Hintergrund. Besonderes Merkmal: die Helme der Mechaniker im Hintergrund waren auch verdammt schnell. Wenn die mal heute abend keine Kopfschmerzen haben. Also: beim Bilder fälschen demnächst Mühe geben! ![]() Mika Häkkinens Hochgeschwindigkeitsboxenstop bei Spiegel online
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