Mein Kollege war 4 Wochen bei seiner Familie in Pakistan und hat Geschenke mitgebracht. Für mich gab's eine sehr interessante Sache aus Holz. Anfangs sieht es aus wie ein eher dekoratives Ding zum an die Wand hängen:
Dekorative Holzplatte
Nachdem er mir den Trick erklärt hat war ich beeindruckt: man kann die abgesetzte lange Seite des Randes nach oben ziehen und dann wird aus der Platte…
Coole Schale
…eine Schale. Der Trick: die Spiralen auf der Platte sind quasi am Stück ausgesägt und in der Mitte und am Rand angebunden. Klappt man nun den Henkel hoch, so werden sie ausgezogen und gespannt. Das ganze ist recht robust (beim ersten Mal traut man sich gar nicht so dran zu ziehen, dass es arretiert werden kann). Schicke Sache, das…
...geht es jeden Tag im Luftraum weltweit zu. Das zeigt zumindest ein Video einer entsprechenden Simulation bei YouTube. Setzt man das mal in Verhältnis zu den Unfallzahlen, dann versteht man, warum Fliegen als die sicherste Art zu reisen gilt...
...dachten sich offenbar einige Leute in Trusetal vor langer Zeit. Gesagt, getan: Flussaufwärts Wasser abzweigen, in einer Rinne am Berg entlang bis zu einem Felsen leiten, *platsch*. Verrückt...
Grad von einem Kollegen bekommen: The Chaos von Gerard Nolst Trenité. Ein amüsantes Lehrstück der englischen Aussprache. Oft möchte man sich in der Tat dem letzten Satz anschließen...
Grad von Andreas per $IM: "Wo die kleinen Karten herkommen", ein interessanter Artikel über die Arbeit von Navteq. Die treiben schon ne Menge Aufwand für ihr Kartenmaterial.
Carl Warner bastelt Landschaften aus Nahrungsmitteln. Wälder aus Broccoli, eine aufgewühlte See aus Radicchio, Berge aus Brot: in so ziemlich jedem Lebensmittel scheint in seinen Bildern noch eine zweite Idendität zu stecken. Definitiv sehenswert!
Anmerkung: Die Landschaften findet man auf der Webseite von Carl Warner (Achtung: benötigt Flash) unter "Fotographics" (das orange Quadrat). Die Navigation der Seite ist leider keineswegs so schön, wie die Bilder...
Sehr lesenswerter Artikel, auf den ich da grad im Heise-Forum gestoßen bin: "OMG Girlz Don't Exist on teh Intarweb!!!!1". Eine Frau über ihre Erfahrungen in Onlinespielen. Meine Güte, kennt die Deppen...
...ist laut eigener Aussage s'Baggers. Ein sehr cooles Restaurant mitten in einem Industriegebiet in Nürnberg (hm, naja, eher eigentlich außerhalb von Nürnberg, aber in einem Stadtteil). Man bestellt per Touchscreen und bekommt das Essen in kleinen Schlitten, die auf Schienen von der Decke gleiten. Die Portionen sind eher klein, damit man den Spaß des Bestellens mehrfach hat. Unbedingt mal zu empfehlen, wenn man in der Gegend ist. Allein die Schienenkonstruktion ist einen Blick wert.
Ein traumhafter Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger zur Hochzeit von...*nachschau* Gülcan Karahanci und Sebastian Kamps. Kennt ihr nicht? Macht nix, kannte ich bis vor ein paar Tagen auch nicht.
FAZ.net hat zwei interessante Artikel zu aktuellen Entwicklungen an Hochschulen. Zum einen aus den Hochschulen selbst raus getrieben: die um sich greifende Verwendung von Englisch als Lehr- und Forschungssprache, die teilweise dazu führt, daß gestandene Doktoren und Professoren sprachlich auf das Niveau von Hauptschülern abfallen und zum anderen einen sehr schönen Artikel über die Abschaffung der Diplomstudiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses. Fazit aus letzterem: so richtig will eigentlich keiner. Weder Hochschulen, noch Studenten, noch Industrie sind mit der Abschaffung des Diploms glücklich. Selbst im Ausland wundert man sich. Egal, wir schaffen trotzdem ab. Bachelor und Master sind ja um so vieles besser (wie man sehr schön an den aktuellen Implementierungsproblemen der neuen Studiengänge beobachten kann).
Ein sehr schönes Fazit des Artikels:
Die Wirtschaft ihrerseits hat noch Schwierigkeiten, sich etwas unter den neuen Titeln vorzustellen. Sie neigt dazu, im Zweifel den alten Diplomen den Vorzug zu geben. Tatsächlich hatte sie ja auch kein Problem mit ihnen. Das ahnend, hat der maßgebliche hochschulpolitische Begründungslieferant für den hiesigen "Bologna-Prozess", das Gütersloher "Centrum für Hochschulentwicklung" der Bertelsmann Stiftung, frühzeitig dafür plädiert, Bachelor- und Masterstudiengänge alternativlos einzuführen. Der Wettbewerb, sonst wie eine Monstranz hochgehalten, wird zwischen den Studiengängen und Abschlüssen ausgeschaltet. Die deutsche Hochschule hat sich ohne Not und in einer Mischung von Phrasengläubigkeit und bürokratischer Konsequenz um eines ihrer besten Stücke gebracht. 2010 soll es dann so weit sein, dass es keine Diplomstudiengänge mehr gibt.